Sonntag, 2. Dezember 2007

Änderungen

The Infinite Monkey ist jetzt über

http://www.theinfinitemonkey.de.vu
zu erreichen. Ausserdem denke ich darüber nach auf Wordpress umzusteigen, das bietet glaube ich mehr Möglichkeiten und ich könnte meinen Google-Account, der mir bisher beim surfen immer zuguckt wieder löschen.
Mal sehen ob ich die Kinderkrankheiten in den Griff bekomme. beim Import sind alle Videos verschwunden, ich kann kein HTML in die Sidebar integrieren und keinen RSS-Feed erstellen. Außerdem habe ich es noch nicht geschafft das Erscheinungsbild der Beiträge zu verändern.
Aber ansonsten finde ich es ganz schick. Wie es aussieht könnt ihr hier begutachten.
Ich bin gespannt auch eure Meinung.

Mittwoch, 28. November 2007

Wer ist Deern?

Sarah kenn ich ein wenig, aber das sie einen Blog hat weiss ich erst seit gestern. Darauf gestossen bin ich nur, weil ich wusste, dass sie einen Artikel über meine Nummer Eins Will-Ich-Auch-Können-Sportart Parkour geschreiben hat. Lesenswert.

Vielleicht sollte sie ihre PR-Abteilung feuern und sich eine neue suchen.

Link: gleicher Artikel bei Neon

Donnerstag, 22. November 2007

Des Raetsels Loesung

Immer wieder frage ich mich, warum Tankstellen so dicht beinander stehen oder warum in Entwicklungslaendern ganze Strassenzuegen mit den gleichen Laeden bevolkert sind.
Ein kurzer Moment Ruhe, ein bisschen blaettern in Wikipedia und schon hat sich zumindest dieses Raetsel fuer mich geloest.
Bekannt ist das ganze unter Eisverkaeufer-am-Strand-Problem und besagt im wesentlichen, das zwei konkurrierende Unternehmen ohne Absprachen immer dichter zueinander ruecken werden, da sie so versuchen dem Konkurrenten die Kunden zu entziehen. Bis sie irgendwann Ruecken an Ruecken stehen und weniger verdienen als zuvor, da sie nicht mehr alle Kunden erreichen, die vorher in ihrem Einzugsgebiet waren.

Auch spannend ist die Erweiterung dieses Modells auf die Positionierung politischer Parteien.

My Anus Is Bleeding

Ich habe noch nie was von Don Hertzfeldt gehoert, bis ich ihn eben bei r0ssi entdeckt habe.

Rejected - Eine Zusammenstellung von Hertzfelds abgelehnten Auftragsarbeiten fuer PR- und Werbeagenturen (bei Gucken immer mal wieder dran denken)



[direkt]
Alles andere von ihm lohnt uebrigens auch.

Mittwoch, 21. November 2007

Tierquäler Disney

Jaja, die Lemminge, schön blöd hopsen sie über die Klippe in den Tod. Dachte ich zumindest bevor ich über den Artikel von Cristoph Drösser gestolpert bin. Wahr ist, dass Disneyfilmer ein Gerücht umgesetzt haben in dem sie die kleinen Biester geschubst haben.
Spannend daran finde ich, dass sich das in Köpfen festgesetzt hast und sich damit hinter Spinat und Marsianern einreiht.

Behindert sein vs. Behindert werden



Hier gibt es den zweiten Teil und hier eine Kurzfassung.

[via]

Dienstag, 20. November 2007

Evolutionsguerilla

Eigentlich ist sie ja großartig die Natur, liefert jeden Menge klasse Gadgets, wie Grottenolme, Rattenkönige und Fingernagelkauen. Das absurdiste Aussehen und das bekloppteste Verhalten scheint eine Sinn zu haben. Aber irgendwann geht auch hier mal was schief.
Eine Division durch Null im Evolutionsalgorithmus, viel mehr Sinn macht es für mich jedenfalls nicht, wenn Tennessee Fainting Goats einfach erstarren, sobald sie sich erschrecken. Putzig ist es aber schon, wie sie dann so auf dem Rücken liegen und sanft vor sich hin schaukeln.

Donnerstag, 15. November 2007

Unfair

Ich lese gerade das Menschen zwischen vier und zehn Stunden Schlaf brauchen. Vier Stunden! Was für ein Wettbewerbsvorteil ist denn das?

Rattenkönig


Das klingt irgendwie nach Märchen - dachte ich. Pustekuchen!

"Als Rattenkönig werden mehrere an den Schwänzen verknotete oder verklebte Ratten bezeichnet."

Was? Wie?
Die kleinen Scheisser schaffen es alle Jubeljahre mal so heftig zu kuscheln, das sie sich einfach verknoten - und dann sterben. Großartig, nicht appetitlich, aber großartig.

Die Geister, die ich rief...

Können Menschen Dinge schaffen, die sie selbst nicht mehr kontrollieren können?
"Klar!" höre ich den Zauberlehrling rufen und auch die ottonormalen Computernutzer sehe ich bedächtig mit dem Kopf nicken, aber was sehe ich da hinten, in der letzten Reihe? Wildes Kopfschütteln bei unserem Hausnerd.
Aber auch da gibt es jetzt eine Lösung: Malbolge.
Malbolge ist eine Programmiersprache und wurde nur entwickelt um so kompliziert wir möglich zu sein.

Und wurde trotzdem gehackt. Lou Scheffer hat es geschafft darin ein Programm zu schreiben, dass seinen Input zum Output weiterleitet Also ein "k" auf der Tastatur in ein "k" auf dem Bildschirm verwandelt. Beeindruckend.

begin 666 copy.mb
M1"="04 _/CT\.SHY.#WIY>'=V
M=71S75Q;6EE85U955%-245!/3DU,2TI)
M2$=&141#0D% /SX]/#LZ.3@W-C4T,S(Q,"\N+2PK*BDH)R8E)",B(7Y]?'MZ
M>7AW=G5TM3$M*24A'1D5$0R9?O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]
MO;V]Y+V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]
MO;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]
MO;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]
MO;V]O>2]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]
DO;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;V]O;T*

end

Was bleibt sind Tips, ganz unten auf der Seite, wie man Malbolge noch komplizierter machen könnte. Na dann!

Geocaching

Opencaching.de-Statistik von noize

Nachdem es aufgeflogen ist, das erwachsende Männer sich Modelleisenbahnen immer nur selbst geschenkt haben gab es eine kurze Zeit der Desorientierung. Bis jemand auf die Idee kam die Schatzsuche neu zu erfinden.
Beim Geocaching geht man mit GPS auf die Suche nach kleinen Tupperware-Dosen mit meist völlig belanglosem Inhalt. Netter Nebeneffekt hierbei, man findet schnell ein Ziel, wenn man am Wochenende mal "irgendwie raus" will und lernt nebenbei nette Kleinigkeiten über seine Umgebung kennen.

Und weil ich nicht ich nicht immer nur nehmen will habe ich mir die Mühe gemacht und in meinem kleinen Heimatdorf vier Caches versteckt. Ich bin gespannt, wie die ankommen werden.

Montag, 12. November 2007

Bionade-Biedermeier

Ich gebe zu, ich bin ein wenig gehässig geworden, seit ich nicht mehr im Fast-Prenzlauer Berg wohne. Aber warum auch nicht, viele Gründe gibt es ja.
Ein ziemlich langer, aber wunderbar böser Artikel in der Zeit wirft einen Blick auf das Innenleben des Bezirks und das geht mir runter wie Butter.

Zwar ist Milieubildung ein normales soziales Phänomen, weltweit sortieren sich die Menschen nach Lebensstil, Bildung, Vermögen – das Besondere am Prenzlauer Berg aber ist, dass er nicht wahrhaben will, dass er ganz anders ist, als er zu sein glaubt.
[via]

Sonntag, 11. November 2007

Geborgte Empörung

Irgendwie ist es fast ein bisschen schade, dass ausgerechnet mein Abgeordneter nun gerade gegen die Vorratsdatenspeicherung gestimmt hat. Über wen soll ich mich denn nun aufregen?
Ich habe mich einfach dafür entscheiden alle Berliner SPD-Abgeordneten, die alle für das Gesetz gestimmt haben meine Wut und meine Enttäuschung spüren zu lassen.
Und da selber schreiben immer so schwer ist, hab ich mich bei Nerdcore bedient. Ich bin gespannt was da jetzt als Antwort kommt.

Samstag, 10. November 2007

Kampf der Kulturen

Missverständnisse und Vorwürfe von Fehlinterpretationen sind zwischen Geistes- und Naturwissenschaften sicherlich kein neues Phänomen.
1996 hat Allan Sokal um zu beweisen, dass naturwissenschaftliche Denkweisen von Philosophen der Postmoderne missbraucht werden einen komplett unsinnigen Text nach deren Munde geschrieben. Der Text mit dem schönen Titel

Transgressing the Boundaries: Towards a Transformative Hermeneutics of Quantum Gravity
hat es in die Zeitschrift Social Texts geschafft. Eine Geschichte wie ich sie leibe.

Freitag, 9. November 2007

Danke, Paracetamol

Als ich gestern aus dem Labor ging hatte ich Kopfschmerzen. Ich war nicht sicher, ob der Abend noch zu retten war. Ich nahm zwei Tabletten Paracetamol und legte mich hin. Nach einer halben Stunde noch immer keine Wirkung, ich nahm nochmal zwei, ich hatte ja noch was vor.
Arcade Fire spielen in Berlin, in der Columbiahalle.


Und nachdem die Wirkung der Tabletten endlich einsetzt kann ich das auch geniessen.
Ich will das nicht beschreiben. Es hat alles gestimmt, der Sound, die Spielfreude, Videokunst auf der Buehne, durchdachtes Licht, gefuehlte hundert verschiedene Instrumente und unglaublich viel Energie.

Und danach, was macht man mit einem perfekten Abend? Man setzt ihn wieder aufs Spiel, indem man sich das naechste Konzert angucken geht.


Los Campesions! sollten um elf im Magent spielen. Und da mich ihre Single so beeindruckt hatte wollte ich unbedingt dabei sein.
Nachdem es hier ein wenig schleppend losging sprang der Funke ueber. Die Richtung des Sprungs, ob von der Band in Publikum oder andersherum ist nicht sicher zu bestimmen, danach aber gab eskein Halten mehr. Der Sound war nach der Columbiahalle etwas enttaeuschend, aber das war mir egal. Ich hab getanzt - die ganze Zeit.

Bildquelle, Lizenz, Bildquelle

Edit: Konzertkritik bei den Blogrocking Beats

Doch mehr Sachverstand

Innen- und Justizministerium haben sich in den letzten Wochen immer wieder bemueht uns glauben zu machen, das der noetige Sachverstand in Fragen der Informationstechnolgie in ihren Kreisen nicht vorhanden ist. Ausgerechnet Schaeuble ist es jetzt aber rausgerutscht.
Er vergleicht die Verfassungsklage des AK Vorratsdatenspeicherung mit Hitler.

Wir hatten den 'größten Feldherrn aller Zeiten', den GröFaZ, und jetzt kommt die größte Verfassungsbeschwerde aller Zeiten.
Und bemueht damit eine alte Newsgroups-Weisheit die unter dem Namen Godwins Gesetz bekannt ist. Sinngemaess besagt diese, das irgendwann in jeder Diskussion ein Nazivergleich faellt und dieser zum Ersticken der eigentlichen Diskussion fuehrt, da diese dann von einer Metadiskussion abgeloest wird.

Vielleicht wissen die im Innenministerium doch besser Bescheid, als sie uns immer glauben machen wollten.

Donnerstag, 8. November 2007

Zahlen

Wenn du irgendwannmal, irgendeine Zahl brauchst - als Foto, dann ist die Sequential Numbers-Gruppe von Flickr deine Rettung. Garantiert.

25 Photographs Taken At The Exact Right Time

Hier.

In die Scheisse greifen

Man kann aber auch echt so richtig daneben liegen mit seinem Logo. Mehr solcher Perlen gibts bei Coolz0r.

[via]

Radiohead und die Folgen

Nachdem die Downloads von Radioheads In Rainbows ja scheinbar mehr Geld in deren Kassen gespuehlt haben als es jede klassiche Veroeffentlichung geschafft haette legt nicht nur EMI mit dem ueberteuerten Download des Backkatalogs nach sondern auch einen kleines Hamburger Label haengt sein eigenes kleines Experiment hinten dran.

2ndrec oeffnet seinen Backkatalog und verschickt daraus CDs, eine pro Person und man bezahlt hinterher - nach Gefallen.
Ich bin gespannt ob das so klappen wird.

Mittwoch, 7. November 2007

Verfassungsbeschwerde gegen Vorratsdatenspeicherung

Geplant ist die groesste Verfassungsbeschwerde in der Geschichte der BRD. Bisher haben sich 6000 Personen angeschlossen, aber das ist kein Grund es nicht selbst auch zu tun.

Der Aufwand ist nicht hoch, man braucht nur 55 Cent und das sollte es einem Wert sein.
Das .pdf gibts hier.

Demokrat

Wir waren gestern auf der Demo gegen Vorratsdatenspeicherung. Irgendwie fand ich es sehr leer, der Veranstalter schaffte es nicht wirklich die Leute zu motivieren. Aber das ist vielleicht normal, nach zwei Stunden im Regen - wir kamen auch eher spaet.

Insgesamt scheint es dann aber doch ein Erfolg gewesen zu sein. SpOn spricht von 5000 Teilnehmern bundesweit und im Heute-Journal wurde berichtet. Die Gesamtresonanz laesst sich im Pressespiegel ablesen.

Nach dem Ende des ofiziellen Teil haben sich die Demonstarnten doch noch vor den Haupteingang des Reichstags begeben. Hier wurde ich Zeuge eine Telefonats zwischen einem Fotografen und seiner Zeitung.

F: Die sind jetzt vorm Reichstag...
F: Nein, ist alles ruhig, aber die sind jetzt zumindest da, wo sie nicht sein duerfen...
F: Na, ich wollte das nur gesagt haben.

Hauptsache es knallt, wen interessieren Inhalte.

Geistiges Eigentum und wie es uns zugrunde richtet

Larry Lessing ist Jura-Professor in Stanford und Gruender der Creative-Commons-Initiative. Und Larry hat viel interessantes zu berichten.
Im Video spricht er davon, dass Copyright, so wie es heute aussieht weit hinter unserer Zeit zureck liegt und das es daher eine Gefahr fuer unsere Gesellschaft darstellt, weil grosse Teile der Bevoelkerung inzwischen permanent das Gesetz brechen. Dies wird sich nicht aendern lassen, es laesst sich nur immer weiter kriminalisieren.

20 Minuten ist lang, aber es lohnt sich. Mir lief es kalt den Ruecken runter. Wut, Trauer und Verzweifelung darueber, was hier von Leuten zerstoert wird, die ihre Schaefchen ins Trockene bringen wollen haben sich bei mir die Klinke in die Hand gegeben.



[direkt][via]

Bad Day

In Ruhe ansehen und die Fantasie schweifen lassen. So was rettet einem ja manchmal den Morgen.



[via]

Montag, 5. November 2007

Sonntag, 4. November 2007

Freiheit Statt Angst



Nochmal, weil es so wichtig ist. Bundesweit!

Eisdiele

Sohn: Das da!
Vater: Das schmeckt dir nicht!
Sohn: Dann das!
Vater (zum Verkäufer): Ist das mit Alkohol?
Verkäufer: Nein, mit Alkohol haben wir nur Malaga.
Vater: Gut, dann nehme ich Malaga.

Naturburschen


So sieht es also aus, wenn sie sich freut die Natur. Nur wie freut sich die Industrie oder die Kunst. Mit jeder neuen Entdeckung nur immer wieder neue Fragen.

Dienstag, 30. Oktober 2007

Screamofundgrube

Auf der Suche nach Information über die gerade von mir entdeckten Please Inform The Captain, This Is A Hijack bin ich auf ...SKRAMXCOBD... gestoßen, eine Seite die kostenlos Downloads von Emoplatten anbietet.

This blog is meant to serve as a vehicle of delivering album downloads from a variety of bands and/or musical artists. While many of these albums were and are free from the start, the majority are available from a number of online retailers. As such, these albums are intended for previewing purposes only, or as backups, given that the listener already owns a physical copy of the actual album. Support the artists and buy directly from them, if you have the ability.

Und über die Links geht es gleich weiter...

The dullest blog in the world

Moving an item from one place to another
There was an object occupying a space on my table. Using my hand I picked up the item from its place. Having considered my options for a moment I placed the object on a different area of the table.

Mehr spannende Gesichten aus dem Alltag hier.

Samstag, 27. Oktober 2007

Nischenplatz

Ich finde manche Marktlücken müssen nicht besetzt werden. Das Plakat am S-Bahnhof Tempelhof

Abschied 24: Discountbestattungen

sieht das wohl anders.

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Ach du Scheisse!

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[via]

KarstadtGuerilla


Sehr geehrte Frau Ressel,

in den letzten 6 Monaten sorgte Ihr Mann leider für einigen Aufruhr in unserem Warenhaus. Wir können dies nicht länger tolerieren und sehen uns gezwungen, Ihnen beiden künftig Hausverbot zu erteilen. Die soweit rekonstruierbaren Vorfälle haben wir nachstehend aufgelistet. Sie sind durch Aufzeichnungen von Überwachungskameras und die Aussagen unseres Personals belegt:

  • 15. Juni: Nimmt 24 Schachteln Kondome aus dem Regal und verteilt sie wahllos auf die Einkaufswagen anderer Kunden.
  • 2. Juli: Stellt die Alarme aller Wecker in der Uhrenabteilung so ein, dass es alle 5 Minuten klingelt.
  • 7. Juli: Legt eine Tomatensaftspur bis zur Damentoilette.
  • 19. Juli: Verstellt ein “Vorsicht - frisch gewischt!” - Schild in eine mit Teppich ausgelegte Abteilung.
  • 4. August: Baut ein Zelt in der Campingabteilung auf und lädt andere Kunden ein, wenn sie Kissen und Decken aus der Bettenabteilung holen.
  • 15. September: Als ihn ein Angestellter fragt, ob er ihm behilflich sein könne, beginnt er zu weinen und schuchzt: “Könnt ihr Leute mich denn nicht einfach in Frieden lassen!?”
  • 23 September: Starrt in eine Überwachungskamera und benutzt sie als Spiegel zum Nasebohren.
  • 4. Oktober: Hantiert in der Sportabteilung mit einem Wettkampf-Bogen und fragt den Angestellten, ob man im Haus Antidepressiva bekommt.
  • 10. November: Schleicht durch die Abteilungen und summt dabei laut das “Mission-Impossible”- Thema.
  • 3. Dezember: Versteckt sich in einem Kleiderständer und ruft, wenn eine Kundin in die Nähe kommt “Nimm mich! Nimm mich!”
  • 6 Dezember: Wirft sich bei jeder Lautsprecherdurchsage auf den Boden, nimmt eine fötale Lage ein und ruft “OH NEIN! NICHT WIEDER DIESE STIMMEN!”
  • 18. Dezember: Begibt sich in eine Umkleidekabine, wartet eine Weile und ruft dann laut: “Hey! Hier ist das Klopapier alle!”
  • Hochachtungsvoll,
    Karstadt Warenhausverwaltung


    Selber machen!

    [via]

    1/Lesen

    Ich lese gerade "Von Maeusen und Menschen". Als ein Kollege das Buch auf meinem Tisch liegen sieht erzaehlt er mir, dass er das Buch verkehrt herum gelesen hat, weil er lernen wollte auch auf dem Kopf stehende Schrift lesen zu koennen.

    Er hat das Buch geschafft, aber mit dem verkehrt herum lesen geht es immer noch nicht besser.

    Dienstag, 23. Oktober 2007

    Songs of a Life: Ton Steine Scherben - Macht kaputt was euch kaputt macht

    Zwischen Gardasee und Ledrosee gibt es einen sechs Kilometer langen Tunnel den ich in meinem Leben nicht mehr vergessen werden. Jedes Mal, wenn ich "Keine Macht Fuer Niemand" von Ton Steine Scherben hoere sehe ich ihn vor mir.

    Meine erster Urlaub allein. Ich bin 18 und fuehle ich mich unglaublich erwachsen. Wir sind zu acht, haben uns eine Wohnung gemietet, schlafen lange, trinken viel, rauchen viel. Sonst eigentlich nichts, aber ich geniesse die Zeit. Wir haben relativ wenig Kassetten und so wechseln sich Janis Joplin, Bob Marley und eben Ton Steine Scherben im Autoradio immer wieder ab und tun ihr moeglichstes mich diesen Tunnel nie vergessen zu lassen.



    Von "Keine Macht Fuer Niemand" habe ich leider kein vernuenftiges Video gefunden. Und Janis Joplin oder Bob Marley, die sich diesen Thron ja eigentlich teilen sind mir nun doch ein bisschen zu peinlich.

    Montag, 22. Oktober 2007

    Strassenkunststandort

    [direkt]

    Danke!

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    BlogCounter Zugriffsstatistik:
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    http://therealinfinitemonkey.blogspot.com
    Anzahl Treffer seit 30.05.2007: 1000

    Ich doch nicht!

    Vorratsdatenspeicherung, Onlinedurchsuchung. Das geht mich doch nichts an. Bei mir ist alles in Ordnung, ich habe nichts zu verbergen!

    Das das nicht reicht und wie katastrophal es zugehen kann, wenn das BKA mal daneben greift zeigt das Beispiel des Berliner Soziologen, dem Mitgliedschaft in der militanten gruppe vorgeworfen wird. Wie es sich anfuehlt ueberwacht zu werden beschreibt dessen Freundin in ihrem Blog.

    Wobei weiterhin nicht auszuschließen ist, dass diese 'Fehlschaltungen' gar kein Versehen, sondern Bestandteil des latent soziopathischen Spieltriebs derjenigen Menschen sind, die wahrscheinlich einen Großteil ihrer Zeit damit zubringen, unseren Alltag in all seinen Facetten zu verfolgen.

    Wer danach noch nicht die Schnauze voll hat, kann sich noch das Chaosradio "Leben mit der Vollueberwachung" anhoeren.

    Beides ist sehr lohneswert. Nur wohin dann mit all der Wut? Am besten auf der Demo gegen Vorratsdatenspeicherung am 6. November rauslassen!

    Sonntag, 21. Oktober 2007

    Männermagazin

    Front ist da! Endlich werden die heißen Eisen angepackt, an die sich sonst niemand traut.

    Scheinkriterium

    Zum achten Mal den Schein nicht bekommen? Ich hab die Loesung:

    Einen Vortrag halten, dafuer drei Folien. Vierzig Minuten. Und waehrend der ganzen Zeit kein einziges Wort sagen!

    Glaubt ihr nicht, dass das so funktioniert. Hat es schon, vor ein paar Jahren hier im Seminar. Wer will sich das auch denn auch nochmal "anhoeren", dann lieber eine glatte Vier.

    P.S. Der Vortragende ist auch zuvor schon unangenehm aufgefallen, das hat vielleicht geholfen.

    Das Böse bekämpfen

    Thomas Ramge erklärt auf Riesenmaschine am Beispiel, wie wir das Böse in den Griff bekommen können:

    "Wir können sie austricksen, die dunklen Mächte. Wir müssen dem Bösen nur klar machen, dass wir es nicht kennen und nicht kennen wollen. Dass wir es ignorieren können. Wir müssen die dunklen Mächte verwirren, aus dem Konzept bringen. Wir müssen sie in profane Diskussionen verwickeln, bis sie merken, dass sie mit ihrem Latein der Unterwerfung am Ende sind, weil wir dessen Grammatik nicht gelernt haben. Dann kriegen wir sie. Dann zwingen wir auch das Böse in die Regeln der Kooperation."

    Samstag, 20. Oktober 2007

    Lightwriting

    Lichtgraffiti auf neuem Niveau

    [via]

    Seltsame Schilder

    "Bereits Kleingkeiten genuegen dem Experten um Physik-Institute einwandfrei identifizieren zu koennen."

    Freitag, 19. Oktober 2007

    Songs of a life: Belle & Sebastian - Is It Wicked Not To Care

    Schottland im Winter. Ich bin 20, meine erste Freundin - ich bin spät dran. Wir liegen zusammen im Bett, ganz eng beieinander und hören immer wieder diese Platte.



    Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.

    Edit: Hab ich doch glatt die Platten verwechselt, "If You're Feeling Sinister" kam erst spaeter.

    15 Meter, die Geschichte machen

    Im September 1991 klettert Wolfgang Güllich im Frankenjura Action Directe, die weltweit erste Route im 11. Schwierigkeitsgrad. Er erfühlt sich damit den Traum davon, die Messlatte im Sportklettern eine Stufe höher zu hängen. Um dies zu erreichen hat er das ganze Frankenjura nach einer passenden Tour abgesucht. Was er fand ist gerade mal so hoch wie ein normaler Kletterturm, elf Züge lang, vielleicht eine Minute zu klettern. Aber es dauerte ein Jahr bis der Durchstieg endlich gelang.

    Bis heute gibt es nur neun Wiederholungen. Der Dritte war Iker Pou.

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    Und das sieht nicht nur so aus, als würde er die ganze Zeit nur an seinen Fingern hängen.

    Heinz Strunk

    Heinz Strunk ist bisher an mir vorbei gegangen. Ich versteh nicht wie mir das passieren konnte.

    Deutsche Lande

    Wir waren diese Woche im Elbsandsteingebirge. War viel avantgardistischer als gedacht.

    Donnerstag, 18. Oktober 2007

    Kreuzberg siegt

    Laut TAZ ist "der Prenzlauer Berg zwischen Schönhauser und Kastanienallee nur noch Simulationen einer anderen, nichtdeutschen Lebenskultur für jugendliche Kulturtouristen". Ganz anders dagegen das gentrifizierungsresitente Kreuzberg.
    Warum das so ist? Selber lesen!

    [via]

    Lebenshilfe

    [via]

    Mittwoch, 17. Oktober 2007

    Songs of a life: Slime - Bullenschweine

    1994, die Mauer ist seit fast fünf Jahren weg und für uns wird es Zeit sich das erste Mal im Leben in ein Flugzeug zu setzen. Wir fliegen nach Lanzarote.
    Für mich wird es zu einer Flucht.

    Zu Hause haben mich ein paar Deppen als Opfer auserkoren und meine Angst auf die Fresse zu bekommen ist teilweise so groß, dass ich, wenn ich von der Schule komme, einiges an Umweg auf mich nehme um ihnen nicht dort begegnen zu müssen, wo ich sie vermute.
    Bevor ich physisch ausweichen konnte hatte aber schon die Flucht im Inneren begonnen, die Flucht ins Anderssein, ins besser sein und in die projizierte Aggression. Ich entdecke Punk - auf meine Art.
    Mit meinem Weihnachtsgeld renne ich ins W.O.M. in der Augsburger Strasse um meine ersten CDs zu kaufen. Hier stolpere ich das erste Mal über Slime, die mich von da an ein Weile begleiten werden.

    So sitze ich nun also an den Playas de Papagayo, mit meinem Walkman und höre immer wieder dieses eine Tape "Alle gegen Alle":


    Und ich fühl mich nicht mehr so allein.

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    [DirektVerfassungsfeind]

    Der Song ist von einer anderen Platte, aber das ist das schönste Video, was ich finden konnte. Und irgendwie ging es ja um die Band.

    Freitag, 5. Oktober 2007

    Earthparty

    Warum wirken eigentlich die Argumente der "Bösen" immer überzeugender?

    [via]

    Differenzierter Selbsttest

    Depressionen für Alle!!!

    Songs of a life: Morbid Angel - Immortal Rites

    Ich bin dreizehn, vielleicht vierzehn zwölf. Die meiste Zeit hänge ich mit Freunden rum, die alle zwei Jahre älter sind als ich. Sie sind es auch, die mich in Metal (damals noch Heavy Metal) einführen. Schon damals geht mein Weg sehr zielstrebig ins Extrem. Eben noch Mötley Crüe, ein halbes Jahr später Death Metal.

    Irgendwann fahren wir nach Tschechien, das damals noch Tschechoslowakei heißt, aber schon um einiges billiger ist als das neue Deutschland. Wir machen das, was man so tut - wir spazieren durch irgendeinen Ort. Irgendwie landen wir in einem Plattenladen und da sehe ich "Altars Of Madness" von Morbid Angel stehen. Ich weiß noch, das sie umgerechnet 10 Mark kosten sollte. Das war viel Geld. Ich musste lange überlegen, bin zwischendurch wieder raus aus dem Laden, habe mich mit meinen Eltern beratschlagt um dann letztendlich doch zu zugeschlagen.

    Die Platte hat nie eine besondere Rolle gespielt. Aber es war die erste die ich mir je gekauft habe und deshalb ist sie etwas besonderes. Außerdem freu ich mich immer, dass wenn ich gefragt werde, von wem meine erste Platte war nicht Boney M oder Modern Talking antworten muss.

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    "Records of a life" wäre vielleicht die passendere Bezeichnung gewesen.

    Donnerstag, 4. Oktober 2007

    Songs of a life: Fingerprint - My Innocent Lips


    Ich bin vielleicht 17 oder 18. Hardcore ist noch relativ neu fuer mich. Ich habe endlich etwas gefunden in dem ich mich wiederfinden kann. Ich schreibe viele Briefe, lese Fanzines, versuche selber eines zu schreiben, organisiere Konzerte in meiner Kleinstadt.

    Musikalisch ist die Zeit davon gepraegt immer wieder neues zu entdecken. Am besten immer ein bisschen extremer als das zuvor. Ich will mich nicht nur von den Leuten aus meinem Dorf abheben, sondern suche auch in meiner kleinen Subkultur immer kleinere Nischen.

    In dieser Zeit drueckt mir jemand Fingerprint in die Hand und ich glaube fuer einen Moment ich sei angekommen. Die Musik ist nett, etwas altmodisch vielleicht, jedenfalls eher typsich - aber der Gesang. So etwas hatte ich bis dahin noch nie gehoert und das sich bis heute nicht geaendert.



    Die ganze Discographie laesst sich uebringes hier downloaden.

    Mittwoch, 3. Oktober 2007

    MixesDB

    5000 Mixe. 200 DJs. Etliche Jahre elektronischer Musik. Alles fuer lau.

    Nanoworld

    Wenn Physiker denken, dann meist sehr technisch, so wundert es nicht, dass, wenn es darum geht Dinge aus einzelnen Moelkuelen nachzubauen zuerst an Autos gedacht wird.

    Ganz vergessen werden dabei die Notwendigkeiten des taeglichen Lebens, denen sich auch ein Physiker nicht entziehen kann, auch auf der Nanoskala nicht.

    Dieses niedliche Nanoklo ist der Gewinner der Most-Bizarre-Kategorie eines Wettbewerbs bei dem sich jedes Jahr Bilder von ganz kleinen Dingen um einen wahrscheinlich ganz kleinen Pokal streiten. Andere Teilnehmer:

    The Debutantes' Ball: "At the debutante's ball, young nano-women gather in their finery at the edge of the stage to weep because the nano-boys won't dance with them."

    I am your father...

    Songs of a life: Refused - New Noise

    Bei r0ssi hab ich gestern die 10 Songs of my Life entdeckt und habe angefangen darueber nachzudenken, welche das wohl bei mir sind und bin neugierig geworden, wieviele es wohl sein werden, die ich in diese Liste lassen werde.

    Als erstes ist mir New Noise von Refused eingefallen.

    Ich bin 19, das Abitur steht vor der Tuer und ich bin dabei Hardcore, die erste und einzige Subkultur als deren Teil ich mich jemals wirklich verstanden habe hinter mir zu lassen.
    Irgendwann bin ich der Enge meines Dorfes entflohen, hatte neue Freunde und Hardcore hat in meinem Leben an Bedeutung verloren. Ich kaufe kaum noch Platten, die Konzertbesuche werden seltener.

    Aber dann kommt diese CD bei mir zu Hause an. Die Band ist nicht neu fuer mich, aber irgendwie klingt das alles ganz anders, ohne die Kraft und Wut von Punk verloren zu haben. Ich verliebe mich. Die Platte laeuft hoch und runter. Ich draenge bei jeder Party darauf New Noise zu spielen, liege am Ende des Liedes auf dem Boden und bruelle mit - "Thank you!". Irgendwann laeuft es auf Viva, aber fuer mich bleibt es die Platte, die dem Hardcore, den ich wollte am naehesten kommt:

    We dance to all the wrong songs
    We enjoy all the wrong moves
    We dance to all the wrong songs
    We're not leading


    [DirektBeat]

    Aufgeben

    Ich habe sechs Tage vor dem Berliner Marathon meine Startnummer bei Ebay verkauft - an jemand ganz netten. Die fuenf Minuten, die wir miteinander gesprochen haben hat er genutzt um mir mitzuteilen, dass er

    1. ungefaehr 3h rennen wird
    2. ein Freund von Bernd Huebner ist
    3. eh schon etliche Marathons gerannt ist und das alles gar kein Problem ist
    4. hier in der Gegend Leute kennt die sich gerade eine 180 m² Wohnung geleistet haben
    5. ich schon ganz gute Ausreden haette um nicht mitzulaufen...

    Und jetzt will ich gucken, wie lange er tatsaechlich gebraucht hat und muss sehen, dass er aufgegeben hat.

    Bloeder Depp!

    David Lynch: A Goofy Movie

    Stell dir vor irgendwann waere irgendwo eine Kleinigkeit anders gelaufen. Vielleicht haette Dieter Kaufmann besser getroffen, vielleicht waere George Bush im Alter von elf Opfer eines Autounfalls geworden oder vielleicht waere David Lynch bei Disney gelandet.



    [via]

    "The Critic"

    Auch Mel Brooks hat schon mal einen Oscar gewonnen, fuer einen Film ueber einen alten Sack der sich ganz offenbar in den falschen Film gesetzt hat.


    [via]

    Kontraproduktiv

    Als wir unser Auto bekamen habe ich vor jeder laengeren Fahrt den Luftdruck der Reifen geprueft. Seit einiger Zeit aber haben wir Reifengas anstelle von Luft. Und seit dem habe ich immer das Gefuehl irgendwas vergessen zu haben sobald ich unterwegs bin.

    Boese Diplomaten

    Dierekt neben meinem Institut ist die Residenz der sudanesischen Botschaft. Wenn ich zum Supermarkt will, muss ich daran vorbei und oft begegne ich Leuten, die gerade rein gehen oder heraus kommen. Und jedes Mal wieder ist das ein komisches Gefuehl. Worueber werden die reden? Sprechen sie darueber, was in Darfur passiert oder auch nur ueber das Fernsehprogramm.
    Ich weiss es nicht und habe jedesmal Lust sie danach zu fragen, sie anzuklagen, dafuer, dass sie die Wahl haben, dass sie hier in Dahlem wohnen waehrend dieselbe Regierung, die sie bezahlt, Menschen ermorden laesst.

    Aber ich trau mich nicht.

    Samstag, 29. September 2007

    Freitag, 28. September 2007

    Come To Daddy

    Weil ich gerade bei Rolling Stone's 25 most outrageous music videos drueber gestolpert bin und weil ich letztes Wochenende bemerkt habe, dass manche es noch nicht kennen gibt es hier Aphex Twin: Come to Daddy.

    Kein Musikvideo hat mich jemals wieder so beeindruckt und das nicht nur, weil ich es mal im Knio geshen habe. Unmoeglich noch mehr Horror in ein paar Minuten zu verpacken ohne dabei die Musik aus den Augen zu verlieren.



    [via]

    Big Brother State


    Hannerl hat zwei schoene Animationsfilme entdeckt. "Big Brother State"gegen Ueberwachung und "Trusted Computing" ueber genau eben dieses.

    Donnerstag, 27. September 2007

    Zeitunion

    Als ich heute morgen aufgewacht bin hat der Wecker 5:11 angezeigt und für einen kurzen Moment war ich davon überzeugt, dass die Zeit auf Euro umgestellt wurde.

    Dienstag, 18. September 2007

    Tweexcore



    Was fuer ein Video, was fuer ein Lied. Und dann spielen sie auch noch in Berlin. Ich zuecke frohlich den Kalender und was steht da, an genau diesem Tag? Arcade Fire. Auch schoen.

    Donnerstag, 13. September 2007

    Add-ons für ein besseres Leben

    Schönes Plug-In, die Last-Fm Playlist, so sehe ich gerade, dass ich den Computer im Labor angelassen habe - und was er gerade so hört.

    9/11

    Zu spät - ich weiß.
    Aber schöner Text dazu beim Spiegelfechter:

    "Heute benötigt es keine Trümmer der Twin-Towers mehr, um Angst vor einem virtuellen „Terrorismus“ zu sähen und das Volk für die nächste Stufe von „Sicherheitsgesetzen“ vorzubereiten – heute reichen ein paar blaue Plastikfässer mit unbekanntem, jedoch angeblich gefährlichem Inhalt."

    Und ein schöner Film:

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    [via]

    Alte Freunde

    Gerade schreibt mir jemand von ganz früher. Einer der Menschen, die ich über Hardcore kennengelernt habe und die mit Hardcore dann auch wieder verschwunden sind. Das ist alles acht Jahre her. Viel Zeit für Antworten auf die was-tust-du-und-was-ist-passiert-Fragen.
    Ich fange an nach anderen alten Freunden zu suchen und werde fündig und muss feststellen, das einige noch immer das tun, was sie vor acht Jahren getan haben - zumindest soweit das von hier zu erkennen ist.
    Einerseits überschwemmt mich dabei Nostalgie und Wehmut, anderseits bin ich ein bisschen froh, das das bei mir nicht mehr so ist...

    Neue Band, alter Freund:
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    [YouTubeDirektMosh]

    Mittwoch, 12. September 2007

    Six degrees of seperation

    Vielleicht kennt man über sieben Ecken jeden Menschen auf der Welt, vielleicht hat man aber auch sieben Ecken zwischen sich und jedem beliebigem Thema. Keine Ahnung.
    Ein wenig erschrocken war ich jedenfalls, als ich gerade bei nerdcore das Video zum dem Song gesehen habe über den Norman und ich uns in der letzten Woche zweimal unterhalten haben.

    Schadenfreude

    Einer dieser schmarotzenden Abmahnanwälte mahnt völlig überzogen die TAZ ab, die TAZ zahlt, der Anwalt behauptet nichts bekommen zu haben. Die TAZ zeigt ihn an und hat Recht, wie sich herausstellt.
    Und der Anwalt der kommt in den Knast. Ein schönes Gefühl.

    TAZ-Artikel hierzu.

    Terrorignoranz

    Es gibt kaum Nachrichten, die ich so wenig zur Kenntnis nehme, wie die von immer neuen Terrorwarnungen, -anschlägen und -verdächtigen.
    Irgendwie kann ich mir das selbst nicht so ganz abnehmen und weiß nicht ob ich nicht verdränge, was ansonsten zu schwer zu fassen wäre. Aber andererseits gefällt mir dieser Mechanismus ganz gut. Sich einfach nicht terrorisieren lassen, vielleicht ja die beste Strategie gegen Terror.

    The beauty of science



    Physik und Kunst hat ja mal so gar nichts miteinander zu tun. Aber so gar nicht.

    [Quelle]

    Konsumwahnsinn

    Alexa macht auf und die Leute trampeln sich tot um ein paar Euro weniger zu zahlen für die Dinge, die sie gar nicht brauchen.
    Und ich? Ich bin ein wenig beschämt, weil ich ein paar Stunden vorher noch hier, an genau diesem Platz saß und darüber nachgedacht habe auch hinzugehen. Gab ja schon ein paar billige Sachen...

    Freitag, 7. September 2007

    Sprechtraining gefaellig?

    Dutschkescher Duktus, Brechtscher Borscht, ...

    Alte Maenner mit Kugelschreibern

    In der Jungle World gibt es einen Text zum Umgang von Entscheidungsträgern mit dem Internet der mir aus der Seele spricht.

    "Machen wir uns nichts vor: In den vergangenen Jahren ist, nicht nur in Deutschland, eine gefährliche Parallelgesellschaft entstanden. Eine Gegen­gesellschaft von alten Männern, die sich kurz nach Erfindung des Kugelschreibers vom technischen Fortschritt abgekoppelt haben. Reaktionär, dogmatisch, unbelehrbar – und auch noch mächtig stolz darauf. Unsere grundlegenden Werte sind ihnen fremd. Soweit sie davon auch nur Kenntnis erlangen, wollen sie diese Werte zerstören. Die freie Information behindern und die freie Rede bestrafen. Sie wollen über unsere Rechner bestimmen, obwohl sie kaum imstande sind, ihren eigenen auch nur einzuschalten. Sie sind längst dabei, uns zu kolonialisieren. Ihre Missionare heißen Polizist und Staatsanwalt. Ihr liebster Psalm und Schlacht­ruf zugleich lautet: »Das Internet ist kein rechtsfreier Raum!"

    [via]

    I Taste Delicious


    [via]

    Die Keimzelle ist der Nukleus der Gesellschaft

    frei nach Beckstein, oder so.

    Mittwoch, 5. September 2007

    Heißt Plus im Tschad eigentlich Zielpunkt?

    Bei Plus gibt es eine faltbare USB-Tastatur die nicht nur abwischbar ist, sondern zusätzlich damit beworben wird, dass "sie in Sandstürmen verwendet werden kann". Das ist zwar schön, nur fehlt mir dazu, neben dem Sandsturm auch der sandsturmfeste Computer.

    P.S. : Es ist soweit - ich habe eingesehen, dass eine Kamera im Handy sinnvoll sein kann...

    Fußnoten

    Das findet sich so in einem Skript für Physiker. Manchmal kann aber auch einfach mal was als bekannt voraus setzen, oder?

    Montag, 3. September 2007

    Logik

    Warum fahren eigentlich immer, wenn ich im Auto sitze alle Radfahrer wie die Bekloppten und wenn ich selbst Rad fahre die Autos so ruecksischtslos?
    Macht doch keinen Sinn!

    Sonntag, 2. September 2007

    Strassenbahnpunk

    Komisch sah er aus, der Punk in BVG-Uniform, der an der Haltestelle stand und offenbar auf den Beginn seiner Schicht wartete. Der rote Iro, die blaue Uniform - so richtig passt das nicht, fand ich.

    Hähnchenhaus

    Nachts um drei in Kreuzberg, wir essen noch ein halbes Hähnchen. Neben dem Imbiss lungert ein Typ rum und ich könnte schwören, das er darauf wartet, das etwas auf einem Teller für ihn liegen bleibt. Als wir fertig sind traue ich mich ihn anzusprechen:

    Ich: "Hast du Hunger?"
    Er: "Wieso?"
    Ich: "Ähhhh... sah so aus..."
    Er: "Nee, geht ganz gut gerade."

    Na dann stecke ich die zwei Euro wieder ein.

    Donnerstag, 30. August 2007

    Kleine Sünden...

    An der Ausfahrt des Bauhausparkplatzes am Hermannplatz hat sich eine Schlange gebildet. Weiter vorne hat jemand vergessen sein Ticket zu bezahlen und muss nun zurücksetzen, an all den anderen Autos vorbei. Die ersten Hupen, alles dauert sehr, sehr lange...

    Fünf Autos weiter hinten: Neben mir versucht sich jemand in die Schlange reinzudrängeln. Meine Laune ist sowieso nicht besonders und so verhindere ich diesen Versuch erfolgreich. Als Antwort bekomme ich irgendwelche Beschimpfungen durch zwei geschlossene Scheiben zugeworfen. Aber der Typ kommt nicht rein und muss sich hinter mir einordnen...

    Kurz darauf, auf dem Weg zur ersten Ampel, während ich darüber nachdenke wie ich dem Typ im übertragenen Sinne noch mal gegen den Karren fahren kann sehe ich im Rückspiegel, dass erst lange gar niemand mehr kommt und dann ein anderes Auto.

    Hmmm, hat er wohl auch vergessen zu bezahlen. Da werden die hinter ihm aber ganz schön gehupt haben...

    Raymond

    Für den Film aufs Bild klicken!
    [via]

    Image Retargeting

    [via]

    Dienstag, 28. August 2007

    Montag, 27. August 2007

    Garantiert fingerabdrucksicher?

    Fox Unabomber Glove

    Simpsonizer


    So würde ich als Simpson daherkommen. Naja.

    Selber machen.

    Bundeskompetenz

    Die Bundesregierung ist auch nach der Panne mit den chinesischen Trojanern der Meinung genug Kompetenz für eine Onlineüberwachung von Computern mitzubringen. Was der CCC dazu denkt kann man hier nachlesen.

    ICQ - Begrüssungsschirm

    Ende der Entzugserscheinungen

    Ahoi Polloi ist nach 14 Tagen Pause wieder da. Und ich versteh es nicht mehr. Was ist nur passiert in den Ferien. Seinen oder meinen...

    Spam

    Kreuzberg hat jetzt einen Spamfilter für den öffentlichen Raum und der hat mir den Morgen ein wenig versüsst.
    Bekennerschreiben dazu bei indymedia.org

    Hoellentalhuette

    Die ist am Fusse der Zugspitze. Und da gibt es auch eine Toilette. Und an deren Wand hat jemand geschrieben "Komme gleich wieder. - Godot".

    Brauhaus Suedstern

    So heißt eine Kneipe, bei mir um die Ecke. Und weil es die noch nicht lange gibt hat sie natürlich auch vorschriftsmäßig eine Behindertentoilette. Ob es nun zynisch oder nur tollpatschig ist, dass in dieser Toilette ein Schild hängt: "Bitte hinsetzen!" weiß ich nicht beantworten.

    Sonntag, 26. August 2007

    Kontrastorchester

    Eine Gitarre, acht Laptops auf der Bühne. Ein seltsamer Anblick, gesehen im Lido - vor Seidenmatt. Das ganze hieß Laptoporchester und wirkte so, als würden die acht Laptops das von der Gitarre gespielte aufnehmen und live verarbeiten um es dann wieder mit ins Spiel zu bringen.
    Ich würde mir das nicht jeden Tag anhören wollen, aber die Idee ist wundervoll und was dabei heraus kam fand ich sogar ziemlich überzeugend.
    Später fand ich dann heraus, dass das Ganze nur Teil eines großen sehr experimentellen Zusammenhangs ist, von dem es "My Way" auf Nasenflöten für 0,75 €/Stück zu hören gibt oder die den sehr noisigen Versuch wagen in Second Life Musik zu machen oder klassische Musik auf Kleinwagen zu spielen. Toll.

    Re: Pause

    Ich bin wieder da und lass gleich mal die Hosen runter. Ab sofort könnt ihr mir ganz rechts unten beim Musik hören zusehen. Ohne Kommentarfunktion. Gut so.

    Freitag, 13. Juli 2007

    Pause

    Erstmal Prüfung, dann ab in Urlaub - lange, d.h. hier ist erstmal Pause. Von meiner Seite aus.

    Dienstag, 10. Juli 2007

    Dumme Soldaten?

    Zitat des spanischen Wissenschaftlers Julio Busquets, der selbst Militärangehöriger war:

    Streitkräfte sind im allgemeinen konservativ eingestellt. [...] In einem Krieg [...] ist der Kampf die erste Pflicht des Soldaten. Das impliziert die Bereitschaft zu sterben und zu töten. Diese Einstellung ist nur bei kategorischen, manichäischen, undifferenzierten Grundanschauungen möglich, die die Menschen in gut und böse, in Freunde und Feinde aufteilt. [...]

    aus: Busquets, Julio, Die Streitkräfte zwischen Diktatur und Demokratie, in: Walther L. Bernecker/Carlos Collado Seidel (Hg.), Spanien nach Franco. Der Übergang von der Diktatur zur Demokratie 1975-1982, München 1993, S. 69-85.

    Statistik (und ihre Interpretation)

    "Die Masse der Demonstranten am Zaun vor Heiligendamm ist überdurchschnittlich gebildet. 70 Prozent gehen noch zur Schule oder studieren."

    Spiegel Online

    Polizeisprache

    Wo bei Computern von normalen Menschen "Drucken" steht, heisst es bei der Polizei "Verdokumentieren". Bloss gut!

    Montag, 9. Juli 2007

    Macht viel mehr Spass als gedacht

    100!

    Liebeserklärung

    Ich möchte eigentlich jeden Tag einen Link auf ahoi polloi posten:
    Nach den AKW-Bränden:


    Oder Schäubles Blödsinn betreffend:

    Sonntag, 8. Juli 2007

    Samstag, 7. Juli 2007

    Callcenterblog

    Einen schönen Einblick in die Abgründe des IT-Proletariats liefert der Callcenter Agent:

    "keiner weiß so ganz genau, was für ein "Produkt" wir im Endeffekt an unsere Opfer bringen - den Verkauf selbst macht ja ein Außendienstler. Das trägt nicht unerheblich zur Gewissensberuhigung bei"

    Freitag, 6. Juli 2007

    Aufschwung

    Am schwarzen Brett von Verdi hängt ein Zettel, darauf steht, dass Sarrazin den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes eine Gehaltserhöhung in Aussicht stellt - vielleicht - um 1 %, aber frühestens 2014.

    Donnerstag, 5. Juli 2007

    Für Dich

    Überlastung

    Der arme Friedrich Merz, was der alles schufften muss um seine Familie zu ernähren, ab heute können wir es nachlesen:

    [...]
    Anwaltssozietät Mayer, Brown, Rowe & Maw LLP, Berlin/Frankfurt, Rechtsanwalt
    AXA Konzern AG, Köln, Vorsitzender des Beirates

    AXA Versicherung AG, Köln, Mitglied des Aufsichtsrates (bis 19.4.2007), jährlich, Stufe 3

    BASF Antwerpen N.V., Antwerpen, Mitglied des Verwaltungsrates, jährlich, Stufe 3

    Commerzbank AG, Frankfurt/Main, Mitglied des zentralen Beirates, jährlich, Stufe 3

    DBV-Winterthur Holding AG, Wiesbaden, Mitglied des Aufsichtsrates, jährlich, Stufe 3

    Deutsche Börse AG, Frankfurt/Main, Mitglied des Aufsichtsrates, jährlich, Stufe 3

    Interseroh AG, Köln, Mitglied des Aufsichtsrates, jährlich, Stufe 3

    IVG Immobilien AG, Bonn, Mitglied des Aufsichtsrates, jährlich, Stufe 3

    Stadler Rail AG, Bussnang/Schweiz, Mitglied des Verwaltungsrates, jährlich, Stufe 3
    [...] [Quelle]


    Warum er immer dagegen war verstehe ich nun auch. Wahrscheinlich hatte er Angst, das sein geliebtes Vaterland vor Mitleid zerfliesst.

    Berührungspunkte

    Als mir Henry Rollins in Form der Rollins Band das erste Mal über den Weg läuft ist meine Stimme noch ein bisschen höher und ich kann nicht viel mit ihm anfangen. Dafür bin ich der festen Überzeugung, dass Biohazard eine coole Band ist. Na ja.

    Jahre später bin ich im Hardcore angekommen und als ich das erste Mal von Black Flag höre taucht Herr Rollins wieder auf. Nur kann ich immer noch nicht viel mit ihm anfangen - zu lange ist das alles her.

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    Dann irgendwann, als Hardcore schon lange nicht mehr bestimmend ist, fange ich wieder stärker an mich damit zu beschäftigen und entdecke Black Flag neu und das erste Mal sehe ich ihn, Henry Rollins, wirklich positiv.

    Und dann entdecke ich gestern, dass er ich mich auch auf ganz andere Art tief bewegt und sogar nachdenklich machen kann.

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    [direkt, direkt]

    Mittwoch, 4. Juli 2007

    Offiziell

    61%How Addicted to Blogging Are You?


    [via]

    Zufälle

    In der Wilhelmstrasse, gleich hinter dem Holocaustmahnmal gibt es eine Häuserzeile, die für DDR-Verhältnisse so exklusiv war und zu dem so dicht an der Mauer gebaut wurde, dass die für die Wohnungen in frage kommende Klientel gut einzugrenzen war. Ich nenne die Häuser daher immer Stasineubauten.

    Das hat erstmal nichts damit zu tun, dass ich via amazon.de eine Mao-Biografie verkauft habe. Da ich die Portogebühren sparen wollte habe ich sie persönlich abgegeben - in eben genau diesen Häusern.

    Und ich habe gedacht was man dabei eben denken muss.

    Aber das kann natürlich auch einfach wieder mal nur ein Zufall sein.

    Dienstag, 3. Juli 2007

    Begriffsklärung

    Gilt ein Selbstmordattentat eigentlich schon als gescheitert, wenn mindestens der Attentäter überlebt?

    Montag, 2. Juli 2007

    Lichtgraffiti

    Graffiti geht ja auch ohne Lösungmittel und Angst vor der Polizei. Wie zeigt uns Lichtfaktor.

    [via]

    Samstag, 30. Juni 2007

    Toni Mahoni


    Geht langsam los, hat einen grandiosen Mittelteil und plätschert dann in Ruhe aus.

    [via]

    Alice


    Danke!

    Vorbei

    Ich habe mir gerade ein solches Staubwischirgendwas gekauft und habe mich dabei ertappt wie ich damit fröhlich durch die Wohnung hüpfe und mich darüber freue, aus welch finsteren Ecken ich den Staub nun problemlos entfernen kann.

    Das war es also. So fühlt es sich an, wenn die Jugend vorbei ist. Schade, war schön mit euch...

    Freund und Helfer

    Vor dem Aldi am Hermannplatz stehen zwei Polizisten. Eine alte Frau redet auf sie ein und ich bekomme mit, dass sie den beiden erklärt, dass sie kurz irgendwas machen muss und sie doch bitte so lange ihren Wagen, der im übrigen leer ist, im Auge behalten sollen.
    Die beiden lassen sich aber nicht herab und gehen den Ladendieb, wegen dem sie gerufen wurden verhaften. Gut so!

    Donnerstag, 28. Juni 2007

    Fast

    Politker und neue Medien

    "Herr Tiefensee, nennen sie uns doch mal ein paar verschiedene Automarken!"
    "Autos? Was waren denn jetzt nochmal Autos?"

    Eine undenkbare Situation? Sollte man meinen.

    Link: sevenload.com

    Aber das ist natuerlich noch lange kein Grund seine eigene Gesetzgebungskompetenz hier in Frage zu stellen. Oder?

    Déjà vu

    Auf dem Weg zu einer Freundin habe ich heute morgen in der Blücherstraße einen Mann in einem Ladeneingang stehen sehen, vor ihm auf dem Bürgersteig sein Hund. Später in der U7 ist mir ein junger Mann aufgefallen, der dann noch mit mir in die U8 umgestiegen ist.
    Als ich drei Stunden später wieder zurückgefahren bin, saß der selbe junge Mann wieder in der U8 und stieg mit mir in die U7 um. Und der Mann im Ladeneingang stand in derselben Position da, sein Hund immer noch vor sich auf dem Bürgersteig. Nur diesmal saß der Hund nicht, sondern lag.

    Mittwoch, 27. Juni 2007

    Stadtbeobachtungen

    Das letzte nicht sanierte Haus am Alex: an allen Fenstern sind noch Fahnenhalter (-ständer?) befestigt und ich muss daran denken wie anders es doch vor zwanzig Jahren in dieser Stadt gewesen sein muss.
    Im Schaufenster des Karstadt am Hermannplatz sind seit langem zwei Puppen zu sehen. Die eine von ihnen hat eine Leine in der Hand, die die andere um den Hals hat, deren Augen verbunden sind und ich muss darüber nachdenken ob das in Hanau so auch möglich wäre.
    Im Reichelt stehen zwei Penner und fragen mich nach Kleingeld. Ich verneine reflexartig. Sie geben sich damit nicht zufrieden: "Ne, jetzt mal echt, is für ne Grillscheibe, die sind gerade im Angebot." Ich muss lächeln und denke darüber nach was eine Grillscheibe wohl ist.

    Dienstag, 26. Juni 2007

    Überwachungsstaat

    Nicht mehr ganz so frisch, aber schön...

    Regenwetter

    Ich habe gerade, wegen aufkommenden Regens aus dem Fenster geschaut und kurz vor meiner Nase flog ein Luftballon mit geschätzten 50 km/h an mir vorbei.
    Das gleiche Fenster, kurz zuvor: meine Nachbarin steigt auf ihr Rad und fährt los. Kurz nach dem Zwischenfall mit dem Luftballon und zeitgleich mit dem einsetzenden Regen ist sie wieder da. Seltsam.
    Genauso seltsam , wie die E-Mail die in der Uni die Runde gemacht hat und die viel eher nach Entwicklungsland als nach "führender internationaler Wissenschaftsregion" klingt: "bringen Sie an den bekannten undichten Stellen im Dach die darunter befindlichen Gegenstände in Sicherheit. Bitte halten Sie für die Drainagesysteme Auffangbehälter in ausreichender Menge bereit."